Die eigenen Bedürfnisse wahrnehmen.

Jeder von uns glaubt, ganz bestimmte Bedürfnisse zu haben. Viele davon sind aber gar nicht unsere echten, sondern lediglich gesellschaftlich konditionierte Zwangsvorstellungen. Ein Ferrari mag beispielsweise das eigene Geltungsbedürfnis unterstützen, aber er kann nicht dauerhaft zufriedenstellen. Er mag eine hervorragende Kurvenlage haben, hervorragende Bremswerte, doch glücklich machen müssen Sie sich schon selbst, das kann Ihr Ferrari nicht für Sie tun. Nicht, dass am Ferrari etwas schlecht wäre, aber oft wissen wir gar nicht, was wir wirklich wollen. Wir kennen nur die Wünsche, die uns andere eingeredet haben. Wie unterscheiden wir wahre Bedürfnisse von Konditionierungen?
Wenn ein wahres Bedürfnis erfüllt wurde, fühlen wir Frieden, Sie sind körperlich, seelisch, geistig dauerhaft genährt und gesättigt. Von außen aufgezwungene Wünsche dagegen machen Sie nur noch hungriger.
Heute will ich in die Stille gehen und meine wahren Bedürfnisse kennenlernen.

(Kurt Tepperwein)